Wellenfront-Lasik

Was ist eine Wellenfront-Lasik? Für den Laien ist es oft nicht leicht, bei den verschiedenen Lasik-Operationsverfahren den Durchblick zu gewinnen. Steckt hinter dem wohlklingenden Namen wirklich ein neues Verfahren oder versucht sich nur ein Lasik-Anbieter dadurch abzuheben?

Der entscheidende Punkt bei einer Wellenfront-Lasik ist, dass hier durch ein spezielles Untersuchungsverfahren, die individuellen Abbildungsfehler des Auges bestimmt werden und dann durch die Wellenfront-Lasik berücksichtigt werden können. Mit einem Aberrotmeter wird ein gebündelter Lichtstrahl in das Auge gegeben und von der Netzhaut wieder reflektiert. Die reflektierte Wellenfront wird dann analysiert und erlaubt eine sehr genaue Bestimmung der Abbildungsfehler. Diese Messung bildet dann die Grundlage für die Wellenfront-Lasik. Man gewinnt sozusagen eine Landkarte der Hornhaut und kann genau bestimmen, an welchen Stellen durch die Wellenfront-Lasik wieviel abgetragen werden soll.

Man verspricht sich durch die Wellenfront-Lasik ein verbessertes Sehen bei Dunkelheit und weniger Blendempfindlichkeit und einen besseren Visus im Vergleich zu einer Standard-Lasik-Operation. Da die dafür notwendige Messung aber relativ aufwendig ist, kostet die Wellenfront-Lasik etwas mehr als eine Standard-Lasik-Operation.

In dem deutschsprachigen Video wird erklärt, wie eine Wellenfront-Lasik funktioniert und welche Vorteile eine Wellenfront-Lasik bietet.

Fazit: Eine Wellenfront-Lasik bietet eine exaktere Korrektur der Fehlsichtigkeit zu einem etwas höheren Preis

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